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Von der Lust, Gespräche zu führen

über mich und warum ich diesen Blog schreibe

Als ersten Artikel in diesem Blog schreibe ich von der Lust, Gespräche zu führen. Und zwar von meiner Lust, Gespräche zu führen.

Ich stelle mich dir mit einem ganz besonderen Thema vor. Vielleicht möchtest du mich vorab von einer etwas persönlicheren Seite her kennenlernen. Und möglicherweise fragst du dich auch, warum ich diesen Blog eröffne.

Eine Antwort habe ich sofort für dich. Ich möchte dir Unterstützung bieten, Gespräche zu führen, damit du mit ebensolcher Lust und Leichtigkeit in Gespräche gehen kannst.

Ich habe unzählige Gespräche geführt. Ich habe geschwatzt, gefragt und geantwortet, habe freundliche Gespräche geführt und weniger Erbauliche. Es gab lustige Gespräche, ernste Aussprachen, kurze Gespräche und Gespräche, die eine halbe Nacht lang dauerten. Manchmal hatte ich mächtig Spuntus vor einem Gespräch. Ab und zu traute ich mich nicht, Probleme oder Konflikte anzusprechen. Dann aber habe ich auch erfahren, wie leicht es sein kann, schwierige Themen anzusprechen und meine Befürchtungen dann doch nicht eintraten. Damit hast du vielleicht auch schon Erfahrungen gemacht.

Ich habe das Glück kennengelernt, mich zu überwinden.

Was sind Gespräche für mich?

Gespräche sind Austausch. Sie schaffen Verbindung, sogar dort wo es vorher keine Verbindungen gab. Gespräche elektrisieren und motivieren mich. Gespräche sind Türöffner und Aufklärer. In Gesprächen befriedige ich meine Neugier, meine Feude an Wechselbeziehungen und meinen Wunsch, etwas won mir preiszugeben. Ich kläre Angelegenheiten, treffe Vereinbarungen oder grenze mich ab.

Gespräche sind aber auch Beziehungsgestaltung. Miteinader sprechen bedeutet, miteinander in Beziehung zu treten. Indem ich in Kontakt zu einer anderen Person trete, offenbare ich mich. Ich zeige mich als Person, ich teile Haltungen und Einstellungen mit und gebe Wesenszüge preis. Genau das bekomme ich vom Anderen auch gezeigt. Diese zweite Ebene ist es, die Lebendigkeit in Gesprächen ausmacht, die aber ebenso zu Missverständnissen führen kann, weil sie uns oft so wenig bewußt ist. Gespräche sind immer ein Miteinander. Ich kann kein Gespräch führen, wenn ich keine Erwiederung bekomme.

Ich kann Gespräche auch mit mir selber führen, in Austausch mit meinen inneren Anteilen treten, mir selbst Fragen stellen und sie mir beantworten. Zum Beispiel kann ich mich loben, mich erinnern und mich beruhigen oder mir Mut machen.

Gespräche im pädagogischen Alltag

Gespräche sind Alltag in pädagogischen Kontexten. Sie sind eine meiner Hauptaufgaben, und auch die meiner Kollegen, im beruflichen Tagesgeschäft. Ich spreche jeden Tag mit Kindern, Eltern und Kollegen. Hieraus ziehe ich einen großen Teil meiner Motivation, diesen Blog zu starten. Denn hier begegnen mir immer neue Fragen. Fragen, die Kollegen oder Auszubildende an mich haben. Sie suchen Leitfäden für spezielle Gesprächsformate in der Praxis und wollen Gespräche gemeinsam mit mir vorbereiten. Oder sie möchten den roten Faden und das Ziel ganz konkreter Fallgespräche mit mir formulieren.

Deshalb glaube ich, dass es auch dich interessieren könnte.

In meinem beruflichen Alltag sehe ich gute und weniger gute Gespräche. Hier erlebe ich, wie Konflikte in Gesprächen gelöst oder aber eskaliert werden können. Das ist Ansporn an mich, immer weiter zu lernen und Erfahrungen weiterzugeben. Ich beobachte Gespräche oft sehr genau. Dann kann ich sehen, wie kompetent diese schon von manchen unserer Kleinen geführt werden. Und auch unter den Kollegen gibt es sehr klare, aber doch einfühlsame Gesprächsführer. So ist es zum Beispiel immer wieder beeindruckend, wie Kinder aufblühen, sich etwas zutrauen und ihre Selbstwirksamkeit entdecken, wenn wir Pädagogen sie mit achtsamen Gesprächen begleiten. Ich sehe auch, wie vorsichtig wir dabei sein müssen, damit wir Kinder nicht durch unsere Worte ausbremsen und verunsichern. Oder ein Konflikt mit Eltern löst sich, weil ein Gespräch gegenseitiges Verstehen und eine gemeinsame Lösungsstrategie ermöglichte.

Das sind die Sternschnuppen in meinem Gesprächsalltag.

 

 

Was ich dir anbiete

„Kommunikation im pädagogischen Alltag“ ist ein Oberthema, welches unzählige Unterthemen beherbergt. Dieser Blog bietet eine Plattform für Themen und Austausch. Nach und nach werde ich alle Rubriken mit meinen Artikel-Ideen und deinen Themenwünschen füllen.

Ich biete dir Anregung und Nahrung für den Kopf rund um das Thema Gesprächsführung. Meine Zielgruppe sind Pädagogen in Kindertagesstätten und Horten. Aber es macht nichts, wenn du aus anderen Bereichen hierher findest, wenn du Interesse an Gesprächen hast.

Ich kann dich unterstützen, gute Gespräche zu führen und deine Gesprächskompetenzen zu erweitern. Ich biete Grundlagenübersichten zu Fachgesprächen im pädagogischen Alltag und Leitfäden zur konkreten Vorbereitung solcher Gespräche. Ob es dir nun um theoretisches Wissen geht, du einen Gedankenaustausch suchst oder ob du ganz konkret mit mir Gespräche vorbereiten möchtes, sage es mir. Ich bin hier bereit für dich und unseren Austausch.

Lasst uns gemeinsam diesen Blog füllen.

 

 

Reden ist Verständigung. Hören ist Verstehen. Miteinander Reden ist Austausch.

 

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