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Fakten über mich

  1. Ich wurde in Dresden geboren und ich lebe immer noch in dieser wunderschönen Stadt. Ich liebe diese etwas provinzielle kleinbürgerliche Stadt.
  2. Kurzzeitig lebte ich ein Jahr lang in Bayern, in Pfaffenhofen an der Ilm. Das war eine interessante Zeit für mich, denn knapp nach der Wende war es für mich, als würde ich im Ausland leben. Immerhin bin ich als DDR-Kind in dieses vollkommen andere System gekommen. Das Highlight für mich war die Erfahrung, dass ich mit 23 Jahren für das Au pair meiner beiden kleinen Kinder gehalten wurde.
  3. Ich habe eine Ratte, die sehr wichtig für mich ist. Darüber, warum das so ist, schreibe ich mal in einem Artikel. Sie lebt bei mir obwohl sie nicht lebendig ist und wird auch von meinen Enkeln sehr geliebt. Sie kann etwas ganz besonderes. Sie kann ihre Füße, den Schwanz, die Nase und die Ohren einziehen. Dann sieht sie wie eine etwas unförmige Kugel aus.
  4. Morgens begrüße ich meine Mitmenschen gerne mit einem Lächeln, das bringt mich immer gut in den Tag und andere vielleicht ebenso.
  5. Ich spreche hochdeutsch und sächsisch. Zusätzlich sind ein paar bayrische Wendungen hängengeblieben. Leider habe ich die Muttersprachen meiner Großeltern nicht gelernt. Es sind Österreichisch und Schwitzerdeutsch. Ich höre sie wahnsinnig gern und würde sie gern lernen.
  6. Ich bin auch gerne mal für mich selbst, irgendwann mache mal Urlaub mit mir allein.
  7. Ich liebe Salz, war ich vielleicht mal eine Ziege oder bin ich es noch?
  8. Der Morgen ist meine Stunde. Für meinen Mann ist das senile Bettflucht, aber ich liebe es mit meinem ersten Kaffee 5:30 oder spätestens 6:00 auf dem Balkon den Tag zu begrüßen. Oft beginne ich sofort mit meiner Arbeit. Zum Abend hin bin ich dann nicht mehr zu anspruchsvollen Aufgaben zu gebrauchen.
  9. Mein Lieblingsessen ist der Hühnernudeltopf meiner Oma, leider ist der nicht mehr zu haben.
  10. Segeln ist der tollste Urlaub den ich kenne.
  11. Ich bin kein Fan von Geschwindigkeit und weiß deshalb heute nicht mehr, was mich mal zum Abfahrtsski gezogen hat. Mache ich nicht mehr.
  12. Ich male gern und das gar nicht so schlecht. Vor einiger Zeit habe ich das Malen nach Zahlen für mich entdeckt. Also ehrlich, vor meinem Aha-Erlebnis hatte ich für diese „Künstler“ nur ein müdes Lächeln übrig, denn Kunst und eigener Schaffensprozess ist es ja nicht, höchstens Technik. Aber es ist herrlich meditativ und für mich toll geeignet, um herunterzufahren.
  13. Seit ich mein halbes Jahrhundert überschritten habe, lebe ich mit der 100 als Ziel, denn sonst hätte ich zu meinem 50. ja mehr Jahre hinter mir als vor mir. Zumindest an diesem Geburtstag wollte ich das nicht haben. 🙂
  14. Ich kenne mindestens 700 Kinder, die nicht zu meiner Familie gehören. Im Laufe meiner Pädagogenzeit sind da viele Erinnerungen an lauter lustige, kompetente, begeisternde kleine Menschen zusammengekommen.
  15. Als Kind hatte ich so viel überschüssige Phantasie, dass sie nachts rausmusste. Zur Freude oder auch zum Leidwesen meiner Schwester schlafwandelte ich und habe dabei so manchen Quatsch gemacht. Eindrücklich und beängstigend war, dass ich einmal meine Nachtlampe an der Wand auseinandergenommen und verbogen habe. Es hat mich sehr erschreckt, dass ich so gar nichts davon wußte. Ein Gutes hatte es, ich habe gelernt Betten zu beziehen, denn mein Bett abziehen war meine Hauptbeschäftigung in den Nächten – habe dann im leeren Bezug weitergeschlafen.
  16. Ich liebe Listen und Planung. Neben Papier ist Trello mein Lieblingstool.
  17. Mein Reise-ABC: A – Augsburg, Alpen, Australien, Aukland, Annaberg-Buchholz B – Berlin, Banff, Bakenberg,Brocken, Burg, Bärenklause-Kautzsch, Bitterfeld, C – Chemnitz, Christchurch, Carcasson, Cuxhaven, D – Darwin, Danzig, Dalat, Davos, Dubrovnic, Darß, E – Eisenach, Engadin, F – Freising, Fiss, Figueres ,Frankreich, Freiburg, G – Griechenland, Geising, H – Hongkong, Hiddensee, Heidelberg, Havanna, Halong-Bucht, Heringsdorf,I – Italien, Ioanina, J – Jasper, K – Kroatien, Kopenhagen, Kuba, Kanada, Köln, Kimberleys, Korfu, Kassel, Kalamata, Kos, L – Leipzig, Lübben, M – München, Magdeburg, Meißen, Meteora-Klöster, Melnik, Mannheim, N – Nauenhof, New York, Neuseeland, O – Österreich, Oranienburg, P – Polen, Planner Alm, Prag, Paris, Portugal, Porto, Q – Queensland, Quitzdorf, R – Ritchmond, Rom, Rügen, Risa, S – Schweiz, Schliersee, Singapur, Spreewald, Saigon, Sächsische Schweiz, Splitt, Sienfuegos, Suhl, Slovenien, Spanien, T – Torgau, Tschechien, Thale, U – Usti nad Laben, USA, Ülzen, V – Vietnam, Vancouver, Vicosschlucht, W – Wien, Washington, Waldgirmes, Wilamsburg, Wetzlar, Warschau, Wernigerode, X – muss wohl mal nach Xanten reisen, Y – in Ecuador soll es Orte geben, die mit y beginnen, Z – Zarnekla, Zürich, Zinnwald, Zittau, Zwickau
  18. Ich habe bunte Augen und zwar nicht nur Hell und Dunkel eines Farbtones. Meine Augen sind, grün-braun-grau und gelb, ich würde ja gold sagen, aber das finden alle, die mir tief in die Augen schauen nicht. Naja, ein Wunsch und Tatsache.
  19. Als Kind hab ich gerne für die ganze Familie Schuhe geputz. Das war eine anerkannte Aufgabe und nebenbei konnte ich meine Gedanken laufen lassen, konnte träumen und spinnen und keiner hat mich gestört.
  20. Ich mag Whisky, am liebsten sehr rauchig und torfig. Ist so einer im Glas, könnte ich zuerst mit meiner Nase darin versinken und es besteht die Gefahr, dass ich ihn aufrieche bevor ich den ersten Schluck getrunken habe.
  21. Gerüche sind sehr wichtig für mich. Besonders mag ich den Gruch von Regen auf Holz, Kieferwald an einem heißen Sommertag, salzige Meeresluft, Grillduft, der Duft aus der frisch geöffneten Kaffeetüte und unzählige weitere Düfte.
  22. Ich komme von einem anderen Stern. Das hat sich ein Rechtsanwalt in einer gediegenen Kanzlei im schönen Bayrischen Pfaffenhoffen wohl gedacht, als ich mit meinen beiden Kleinkindern, die zu zweit in einem DDR-Sportwagen saßen – der war nur für ein Kind ausgelegt – 1992 in seine Kanzlei spazierte und um eine Scheidungsberatung bat. Erst war ein langes Schweigen, dann folgte, „Na wenn sie sich das leisten können.“ und erst viel später gab es auch eine Beratung zum Thema, an die kann ich mich tatsächlich nicht mehr erinnern. Ich habe dann in Dresden einen neuen Anlauf bei einer Fachanwältin genommen.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Paula von Bloh

    So traurig, dass so ein lieber und herzenswarmer Mensch viel zu früh gehen musste. In Gedanken sind wir bei den Angehörigen und möchten unser Beileid ausdrücken.

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